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zurueck Rückblick auf zehn Jahre Evangelische Hoffnungsgemeinde Karlsruhe

 

Stephanus2006

Wie schnell zehn Jahre vergehen, wurde uns am Sonntag, den 23.10.2011, nach dem Gottesdienst während der Gemeindeversammlung in der Philippuskirche in Erinnerung gebracht.

 

Aus den drei selbständigen Evangelischen Pfarreien Stephanus, Philippus und Thomas entstand zum 1. Oktober 2001 die heutige Hoffnungsgemeinde.

 

Andreas Gartner ließ anhand einer sehr schön vorgetragenen Präsentation die zehn Jahre Revue passieren.

 

AltarschmuckPhi-04-2009

Angefangen hat alles am 01.10.2001, als der Ältestenkreis der „neuen“ Hoffnungsgemeinde zu seiner ersten Sitzung zusammentrat. Den ersten Festgottesdienst als Hoffnungsgemeinde feierte man am 1. Advent 2001 in der Thomaskirche.

Natürlich gab es Anfangsschwierigkeiten.
Durch die Aufgabe der relativen Selbständigkeit gab es Einschnitte und Änderungen bei einzelnen Gruppen und Arbeitsformen(Jugend, Familie, Senioren), die ökumenischen Kontakte wurden weniger und das Personal reduzierte sich natürlich auch (Pfarrer, Diakone, Sekretärinnen usw.).

 

Im Sommer 2006 musste das Stephanuszentrum verkauft werden, wobei der dortige Kindergarten Kreuzelzwerge vor Ort blieb. Der Gemeindesaal unter dem Kindergarten neben der Thomaskirche musste auch aufgegeben werden. Ein Jahr zuvor schloss der Kindergarten in der Ankerstraße.

 

 

kreuzUndquerGD

Philippuskirche 

Der Prozess des Zusammenwachsens der Hoffnungsgemeinde ging schleppender voran als erwartet, da sich viele Gemeindeglieder eben eine neue Heimat suchen mussten, was für die „Stephanusgemeindler" wohl am schwersten war, da der Weg zu den beiden Kirchen, Philippus und Thomas, doch teilweise recht weit war.
Nichts desto trotz, das Gemeindeleben ging weiter, viele Gruppen, Kreise und Gottesdienstformen blieben.
Dazu gehören u.a. der Kirchenchor, der Posaunenchor, der Flötenkreis und der Diakonieverein, Gymnastikgruppen, Stufen des Lebens, das Osterfeuer und das Gemeindefest, das alle zwei Jahre gefeiert wird.
Auch neue Gruppen bildeten sich z. B. die „Jungen Senioren".

Schließlich bezog das Pfarramt die dafür umgebaute Pfarrwohnung im Philippuszentrum.

Ebenso wurde das Umweltprogramm „Grüner Gockel", nun auch mit dem EMAS-Zertifikat versehen, ins Leben gerufen, neue Gottesdienstformen entstanden wie „kreuz+quer", der Ökumenische Familien-Gottesdienst und der Ökumenische Kinderkreuzweg.

Gemeinsam-feiern

 

 

NeuesGemHaus

Hinzu kamen die Ökumenischen Familienfreizeiten, der Kindergottesdienst mit neuem Konzept und der Konfirmandenunterricht, auch in neuer Aufmachung mit verschiedenen Kursangeboten.

Seit 2005 finden regelmäßig mehrtägige Gemeindefahrten statt, die uns vor allem in die neuen Bundesländer führen. Die erste ging jedoch an den Thuner See zum Gut Ralligen. Danach besuchten wir Berlin, Eisenach, Gernrode/Harz, Merseburg, Dresden und in diesem Jahr Weimar und Erfurt. Inzwischen hat sich für diese Fahrten ein fester Teilnehmerkreis gefunden.


Einmal im Jahr gibt es einen ganztägigen Gemeindeausflug und die Stephitho-Halbtagesfahrten, die seit 2004 die Mitfahrer in die nähere Umgebung bringen, werden auch sehr gerne angenommen.

 

Ganz wichtig sind natürlich die Hauptamtlichen, die Pfarrer und Pfarrerinnen, die die neue Gemeinde in den letzten zehn Jahren begleiteten. Da wäre zuerst das Pfarrerehepaar Kast-Streib (bis 2003); 2002 kam Pfarrer Rolf Weiß. Pfarrerin Friedericke Brixner übernahm im Jahre 2004 die vakante Stelle bis 2010. Pfarrer Lucius Kratzert war ab 2009 für genau ein Jahr der nächste in der Runde, bis sich ab März 2010 Pfarrer Sören Suchomsky und Pfarrerin Dr. Evi Michels zu je 50% den Dienst teilten. Seit 1.Sept. 2011 teilen sich nun Pfarrer Suchomsky und Pfarrerin Louisa Mallig die zweite Pfarrstelle in unserer Hoffnungsgemeinde.
Zu erwähnen sei noch, dass Frau Diakonin Heidi Stober ab 2006 in den Ruhstand ging und daraufhin Diakon Gerhard Eckerle seit Oktober 2006 in unserer Gemeinde tätig ist.

 

Hoffnungslauf2007

Es gab also viele Wechsel und Vakanzzeiten, jedoch ist die immer währende Konstante der Hoffnungsgemeinde unser Pfarrer Rolf Weiß und das seit nunmehr neun Jahren.

Es war kein leichter Weg, den wir in den letzten zehn Jahren zurückgelegt haben, aber es ist viel Gemeinsames gewachsen und das gibt uns dieses Gefühl:

WIR SIND DIE HOFFNUNGGEMEINDE

Text: Brigitte Günzel;
Bilder: Andreas Gartner

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