Umweltgruppe
Â
Kirchliches Umweltmanagement
Â
Seit April 2006 gibt es das Programm Grüner Gockel (externer Link
) und damit die Umweltgruppe in der Hoffnungsgemeinde.
"Bewahrung der Schöpfung" ist das Schlagwort dieses Programms,
für das sich die Hoffnungsgemeinde entschieden hat.
Mit der thermischen Solaranlage auf dem Dach des Kindergartens Sonnenschein, der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Philippuskirche und dem Hoffnungspreis wurden bereits vor einigen Jahren Meilensteine gelegt.
Mit dem Beschluss des Ältestenkreises für das Grüne-Gockel-Programm wird in Zukunft noch sehr viel mehr über Energieeinsparungen, Verbräuche, globale Zusammenhänge, regionale Förderungen nachgedacht werden.
Durch das Umweltmanagement haben wir unser Handeln in der Kirchengemeinde
auf den Prüfstand gestellt und uns um eine konsequente Verbesserung bemüht. Dabei wurden wir als Mitglieder des Umweltteams durch die Geschäftsstelle des Grünen Gockels im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe quasi an die Hand genommen. Eine ausgebildete Umweltauditorin begleitete uns Schritt für Schritt
durch die vorgesehenen Programmpunkte:
- Durchführung einer Auftaktveranstaltung
- Formulierung der Schöpfungsleitlinien
- Bestandsaufnahme
- Umweltprogramm
- Umwelterklärung
- Validierung
- Umsetzung des Umweltprogramms und Überprüfung
Die Schöpfungsleitlinien (PDF), die Umwelterklärung (PDF) und das Umweltprogramm (PDF) für die Hoffnungsgemeinde wurden fertig gestellt.
Am Ende der Validierung stand eine Zertifizierung nach EU-Richtlinien. Diese Zertifizierung wurde von einem externen Gutachter vorgenommen.
Â

Â
Die Hoffnungsgemeinde bekam von der Badischen Landeskirche das Umweltzertifikat "Grüner Gockel" und das Umwelt Gütesiegel "EMAS" überreicht.
Das Zertifikat wurde am 21.09.2008 nach dem zentralen Gottesdienst zum Frauensonntag in der Philippuskirche in der Gemeindeversammlung überreicht und wird als Grüne-Gockel-Plakette sichtbar an den Gemeindezentren angebracht.
Nach der Luthergemeinde ist die Hoffnungsgemeinde die zweite Gemeinde in Karlsruhe, die das Zertifikat erhielt.
Wer sich angesprochen fühlt, weiter mitzumachen, der melde sich bitte bei Herrn Andreas Gartner, Herrn Pfarrer Weiß, Frau Annemarthe Rubner oder im Pfarramt.