Gemeindefahrt 2011
25 Hoffnungsgemeindler unterwegs nach Weimar und Erfurt
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| Montag | |
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Am Montag, 29. August, morgens und 08:30 Uhr, starteten wir zu unserer diesjährigen Gemeindefahrt. Diesmal war es unser Ziel, Weimar und Erfurt zu besuchen. Reibungslos fuhren wir mit unseren drei blauen Stadtmobilbussen, wie immer perfekt gesteuert von Anschließend trafen wir uns an der berühmten Herder-Kirche mit unserer Stadtführerin, die uns "ihre" wunderschöne Stadt voller Freude zeigte. Schon da gerieten wir ins Schwärmen und ich denke, alle Beim Abendessen im Restaurant "Zum Schwarzen Bären" ließen wir die Eindrücke dieser Führung in uns wirken. Da wir vom Hotel einen großen Raum als Sammelpunkt zur Verfügung hatten, war es natürlich ganz wunderbar, dass Herr Stumpf uns am Abend mit seinem Vortrag über J.G. Herder erfreute. |
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| Dienstag | |
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Dieser begann, wie an den folgenden Tagen, mit einer Morgenandacht. Heute stand die Besichtigung des Wohnhauses Friedrich Schillers und der Besuch der einzigartigen Anna-Amalia-Bibliothek auf dem Plan. |
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| Mittwoch | |
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Der Mittwoch war ganz der Stadt Erfurt gewidmet. Die zweistündige Stadtführung ließ uns das historische Erfurt erleben. Natürlich gehörten der riesige Dom und die Krämerbrücke dazu. Das Augustinerkloster, in dem Martin Luther von 1505 bis 1511 als Mönch lebte, war ein besonderes Erlebnis für uns alle. Am späten Nachmittag war die Zitadelle Petersberg, eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, hoch über Erfurt gelegen, unser nächstes Ziel. Unser Stadtführer, der uns vormittags schon Erfurt zeigte, war auch diesmal wieder dabei um uns über diese imposante Feste und deren langjährige Geschichte zu erzählen. Den Abschluss bildete das spannende Abenteuer eines Fackelzugs, bei dem jeder dritte von uns mit einer richtigen Fackel ausgestattete wurde, durch die unterirdischen Gänge der Festung. |
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| Donnerstag | |
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Der Morgen des Donnerstags umfasste eines der traurigsten Kapitel unserer deutschen Vergangenheit, die Konzentrationslager der SS. Wir besuchten das 1937 gebaute Lager Buchenwald, heute Mahn- und Gedenkstätte, nahe bei Weimar auf dem Ettersberg gelegen. Für viele unserer Gruppe war dies ein sehr schwerer Gang. Die junge Dame, die uns durch diese Stätte führte, vermittelte uns dabei äußerst eindrucksvoll, was dort Menschen mit Menschen Entsetzliches tun können und wie grausam und unmenschlich man Gefangene quälen und töten kann und dass man das niemals vergessen soll. Am Abend dieses ereignisreichen Tages trafen wir uns in unserem Gruppenraum. Nach der Abendandacht hielten Annette Munk und Brigitte Günzel, ein Referat über den weltberühmten Klaviervirtuosen und Komponisten Franz Liszt. |
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| Freitag | |
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Unser letzter Tag begann wie immer mit der Morgenandacht. In Erinnerung an das Liszt-Referat besuchten an diesem Morgen einige unserer Gruppe die Thüringische Landesausstellung zu Franz Liszt. Dort konnten wir vieles aus unserem vorabendlichen Referat bestätigt finden. Die anderen sahen sich noch das Residenz-Schloss und seine Ausstellungen, unter anderem mit berühmten Gemälden von Lucas Cranach, an. Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Kurzstopp an der kleinen Autobahn-Kirche in Gelmeroda. Sie wurde durch Bilder des amerikanischen Malers und Bauhauslehrers Lyonel Feininger (1871-1956) bekannt. Fünf Tage Weimar und Erfurt waren, wie schon alle anderen Fahrten in den Jahren zuvor, wieder mal ein herrliches, wunderbares Erlebnis, aber auch ein Höhepunkt. Ganz lieben und herzlichen Dank den beiden Reiseleitern Pfr. Rolf Weiß und Diakon Gerhard Eckerle für die Vorbereitung und die gelungene Fahrt, auch als Fahrer der Stadtmobilbusse zusammen mit Bettina Zeschky.
Ich denke, dass wir uns im nächsten Jahr, so Gott will, wieder zu einer neuen Gemeindefahrt aufmachen.  Text: Brigitte Günzel; Bilder: Erich Schwall |
Gemeindefahrt 2011




